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Hofkirche Dresden

Hofkirche Dresden



Die katholische Hofkirche ist der größte Kirchbau in Sachsen und seit 1980 die Kathedrale des Bistums Dresden/Meißen. Daher trägt sie auch den Namen Sanctissimae Trinitati.



Ab 1739 wird die Hofkirche nach den Plänen des Architekten und Baumeisters Gaetano Chiaveri errichtet. Dies geschieht unter großem Wiederstand der protestantischen Bevölkerung Dresdens, die von Anfang an gegen den Bau des katholische Gotteshauses ist. Nach zehn Jahren Bauzeit gibt Chiaveri wegen mangelnder Unterstützung und dem anhaltenden Protest auf und kehrt nach Italien zurück. Sein Werk, die Hofkirche, wird erst sieben Jahre nach seiner Abreise vollendet.

Während der Luftangriffe auf die Stadt im Zweiten Weltkrieg wird die Kirche mehrfach von Sprengkörpern getroffen. Das Dach und Teile des Innenraumes werden zerstört. Auch die Außenwände der Kirche sind stark beschädigt. Unmittelbar nach Kriegsende beginnt der Wiederaufbau der Hofkirche. Fast 20 Jahre nach ihrer Zerstörung prägt der Kirchbau wieder das Dresdner Stadtbild.

Sehenswert ist die Kirche allein schon wegen ihrer prachtvollen Außenfassade, die mit 78 Steinfiguren bestückt ist. Die aus Sandstein gefertigten Figuren stellen Apostel, Heilige und Kirchenfürsten dar. Im Inneren der Kirche gibt es neben der berühmten Silbermannorgel auch ein großes Altarbild des Hofmalers Anton Raffael Mengs, welches die Auferstehung Christie darstellen soll, zu sehen. Das Gemälde ist Teil des prunkvollen Hochaltars, der aus Marmor gefertigt und mit vergoldeten Bronzeornamenten verziert ist.

Als Besucher lohnt sich auch ein Blick auf die geschnitzte Rokoko Kanzel des Bildhauers Balthasar Permoser, dessen Arbeiten auch an vielen anderen Orten in Dresden zu sehen sind. Unter dem Innenraum der Kirche befinden sich vier Grufträume mit den Sarkophagen katholischer Herrscher. Auch das Herz von August dem Starken, dessen Körper in Krakau ruht, befindet sich in den Katakomben der Hofkirche.



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