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Dresdner Frauenkirche

Dresdner Frauenkirche



Die Frauenkirche ist das Wahrzeichen der Stadt Dresden. Mit einer Höhe von rund 92 Metern überragt sie das Panorama der gesamten Altstadt. Sie ist eine protestantische Kirche, gebaut im Stile des Barocks. Aufgrund Ihre glockenförmigen Kuppel aus Sandstein wird sie auch „die Steinerne Glocke“ genannt. Die Frauenkirche gehört zu den größten Sandsteinbauten der Welt.



Mit der Grundsteinlegung am 26. August 1726 beginnt der Bau der Frauenkirche. Unter der Leitung des ehrgeizigen Ratszimmermeisters George Bähr kommt es aber immer wieder zu Verzögerungen. Bähr will anstelle einer Holzkuppel, einen Kuppelbau aus Sandstein. Mit Unterstützung des Kurfürsten Friedrich August I. setzt er sich bei der weiteren Planung durch. Die Fertigstellung „seiner“ Frauenkirche im Jahre 1743 erlebt Georg Bähr jedoch nicht mehr. Er stirbt bereits 1738. Trotz der Fertigstellung müssen immer wieder Ausbesserungsarbeiten an der Frauenkirche vorgenommen werden. Grund ist die 12.000 Tonnen schwere Steinkuppel, die für den gesamten Bau offenbar viel zu schwer ist.

Im Jahre 1938 zeigen statische Untersuchungen, dass die Kuppel, entgegen der Vorstellung von Bähr, nicht von den Außenmauern, sondern lediglich von den Innenpfeilern des Kirche getragen wird. Die Last auf den Pfeilern ist um ein Vielfaches zu hoch und so wird die Frauenkirche erneut zur Baustelle.

In der Nacht zum 14. Februar 1945 bombardieren alliierte Kampfflugzeuge die Stadt Dresden. Die Frauenkirche übersteht diesen Angriff zunächst ohne größere Schäden. Der Funkenflug, der durch die Brände im Stadtzentrum entsteht, dringt jedoch auch in die Kirche ein und setzt den Innenraum in Brand. Das Feuer wird zusätzlich durch Filmmaterial angefacht, welches kurz vor dem Angriff in die Frauenkirche gebracht worden war. Die Kirche glüht regelrecht von innen aus und stürzt am 15. Februar 1945 in sich zusammen. In der Zeit der Deutschen Demokratischen Republik gilt die Ruine der Frauenkirche als Mahnmal gegen den Krieg. Erst im Jahr 1991 wird eine „Stiftung zum Wiederaufbau Frauenkirche“ gegründet. Unter der Leitung des Baumeisters Eberhard Burger beginnt 1994 der Wiederaufbau der Frauenkirche. Den Abschluss der Bauarbeiten bildet die Weihe der Kirche am 30. Oktober 2005.



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