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Festung Königstein

Festung Königstei



Inmitten des Elbsandsteingebirges befindet sich Europas größte Bergfestung: die Festung Königstein. 240 Meter über der Elbe erstreckt sich die Festungsanlage auf einem Felsplateau.



Im Jahr 1233 wird eine Burganlage auf dem Königstein erstmals schriftlich erwähnt. Im 15. Jahrhundert gelangt die Festung Königstein in den Besitz der sächsischen Herrscher. Um die Wasserversorgung der Burg auch in Zeiten einer Belagerung zu gewährleisten, heben Freiberger Bergleute ab 1563 ein Brunnen aus. Dieser erreicht eine Tiefe von 152,5 Meter und ist damit der tiefste Brunnen Sachsens.

Im Jahr 1589 veranlasst Kurfürst Christian I. den Ausbau von Königstein zur Landesfestung. In den folgenden Jahrhunderten werden die Verteidigungsanlagen immer wieder auf den neusten Stand gebracht. So erlangt die Festung auch den Ruf der Uneinnehmbarkeit. Die Herrscher Sachsens nutzen in Krisenzeiten die sicheren Mauern von Königstein als Zufluchtsort. Auch wertvolle Kunstobjekte und der Staatsschatz werden hier aufbewahrt. Die landschaftlich reizvolle Umgebung macht die Festung auch zu einem beliebten Ausflugsziel des sächsischen Hofes und zum Veranstaltungsort zahlreicher Feste.

Aber die Königstein dient auch lange Zeit als gefürchtetes Staatsgefängnis. Berühmte Häftlinge sind unter anderem Johann Friedrich Böttger, Miterfinder des europäischen Porzellans und August Bebel, deutscher Sozialdemokrat. Im Jahr 1725 lässt Kurfürst Friedrich August I., genannt August der Starke, im Wettstreit mit dem pfälzischen Kurfürsten das Königsteiner Weinfass mit einem Fassungsvermögen von 238.000 Liter bauen. Das riesige Fass kann noch heute auf der Festung besichtigt werden. In ihrer Geschichte wird die Burg nur ein einziges mal „erstürmt“. Denn im Jahr 1848 gelingt es dem Schornsteinfegergesellen Sebastian Abratzky die Festungsmauern über die teilweise senkrechten Sandsteinfelsen zu erklimmen. Er gilt damit als einziger Bezwinger der Festung Königstein. Im Zweiten Weltkrieg dient die Anlage hauptsächlich als Kriegsgefangenenlager. Ab 1955 wird die Festung Königstein als militärhistorisches Freilichtmuseum auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Bis heute kann man die über 750-jährige Geschichte der Burg bewundern. Auf den insgesamt 9,5 Hektar der Festung spiegeln sich die Baustile zahlreicher Epochen. Die über zwei Kilometer lange Festungsmauer bietet einen wunderschönen Ausblick auf die Sächsische Schweiz und das Elbtal.



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