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Burg Stolpen Dresden

Burg Stolpen



Östlich von Dresden liegt die Burg Stolpen auf einem 375 Meter hohen Plateau. In ihrer über 800-jährigen Geschichte wurde die Burg im Laufe der Zeit zum Schloss umgebaut und später als Festung genutzt. Ein Besuch lohnt sich nicht nur aufgrund der abwechslungsreichen Geschichte der Burganlage, sondern auch wegen der hervorragenden Aussicht auf die sächsische Landschaft.



Um das Jahr 1100 wird auf dem Basalt-Plateau über der Stadt Stolpen die erste Befestigung errichtet. Im Jahr 1220 wird die Burganlage zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Bau besteht zu großen Teilen aus dem bläulich-schwarzen Basaltgestein, welches in der Gegend ausreichend vorhanden ist. Als Kurfürst August von Sachsen im Jahr 1559 die Burg Stolpen in seinen Besitz aufnimmt, wird sie zu einem Renaissance-Schloss umgebaut.

Wegen drohender Wasserknappheit bei Belagerungen soll die Burg Stolpen ab 1608 ihren eigenen Brunnen bekommen. Nach 22 Jahren Bauzeiten stoßen Freiberger Bergleute auf Wasser. Sie haben sich insgesamt 82 Meter tief durch das Basaltgestein gegraben. Damit gilt der Burgbrunnen in Stolpen als der tiefste in Basalt getriebene Brunnen weltweit.

Während des Dreißigjährigen Krieges kann die Burg ihren Gegnern immer wieder trotzen. Selbst ein 6000 Mann starkes schwedisches Heer kann die Festung im Jahr 1639 nicht erobern. Im Jahr 1716 wird die Gräfin Anna Constantia von Cosel auf die Burg Stolpen verbannt. Die Mätresse August des Starken war bei ihrem König in Ungnade gefallen. Da sie über die Geheimnisse des sächsischen Hofes bescheid weiß, gleicht die Verbannung anfänglich eher einer Inhaftierung. Die Umstände für die Gräfin ändern sich jedoch im Laufe der Zeit. Später darf sie sich sogar frei im gesamten Bereich der Burganlage bewegen. Die letzten 20 Jahre lebt die Gräfin im sogenannten Johannisturm der Burg. Der Turm ist deswegen bis heute auch als „Coselturm“ bekannt. Nach 49 Jahren stirbt Gräfin Cosel in der Verbannung und wird in der Stolpener Burgkapelle bestattet.

Im Jahr 1818 wird die Burg unter Napoleon Bonaparte zunächst mit Verteidigungsanlagen ausgestattet. Der gescheiterte Russlandfeldzug zwingt die Franzosen allerdings zum Abrücken. Bei ihrem Rückzug zerstören sie große Teile der Burg Stolpen.

Nach dem Abzug der französischen Truppen verliert die Burg Stolpen ihr militärische Bedeutung. Dagegen wird der kulturelle Wert der Festungsanlage von den Herrschern erkannt. Im Jahr 1859 ordnet König Johann von Sachsen eine umfangreich Renovierung der gesamten Burg an. Ab 1877 wird die Burg für die Öffentlichkeit zugänglich. Mit ihrer abwechslungsreichen Geschichte bleibt sie bis zum heutigen Tag eine touristische Attraktion.



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