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Albrechtsburg Meissen

Albrechtsburg Dresden



Die Albrechtsburg thront auf einem Felsvorsprung über dem Elbtal. Sie befindet sich in der Stadt Meißen, nur wenige Kilometer flussabwärts von Dresden entfernt.



Im Jahr 929 lässt König Heinrich I. eine Militärlager an der Stelle der heutigen Burg errichten. Um das Gebiet zu schützen, setzt der König sogenannte Markgrafen ein. Ab dem Jahr 1098 kommen diese ausschließlich aus dem Herrscherhaus der Wettiner. Die Burg wird somit zum Hauptsitz des Wettiner Geschlechts und der Verwaltungssitz der Gebiete zwischen Elbe und Saale.

Im 15. Jahrhundert befinden sich die Wettiner auf dem Höhepunkt ihrer Macht. Zwei Brüder, Ernst und Albrecht, regieren das Land. Sie lassen die Burg ab 1470 zu einem prunkvollen Residenzschloss umbauen. Doch die neue Burg wird von den beiden Herrschern nie bewohnt. Sie entscheiden, das Herrschaftsgebiet unter sich aufzuteilen und so verlieren Meißen und die Burg ihre Bedeutung als Hauptsitz.

Im Dreißigjährigen Krieg wird die Burg von der schwedischen Armee geplündert und zerstört. Im Jahr 1676 wird die Residenz von Johann Georg II. unter ihrem heutigen Namen „Albrechtsburg“ wieder aufgebaut.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts lässt Kurfürst Friedrich August I., genannt August der Starke, die erste europäische Porzellanmanufaktur auf der Burg einrichten. Bis 1863 wird hier das berühmte Meißner Porzellan hergestellt. Danach wird die Produktionsstätte zu klein für die wachsende Nachfrage und so muss die Manufaktur verlegt werden. Die Albrechtsburg hat unter der Porzellanherstellung gelitten und muss in den darauffolgenden Jahren saniert werden. Im Jahr 1881 wird die Burg als Museum auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Im Zweiten Weltkrieg dient sie als Lagerstätte für viele Kunstschätze sächsischer Museen und großer Teile der wertvollen Meißner Porzellansammlung. Ab 1963 wird der Schlossbau umfangreich restauriert.

Heute bietet die Albrechtsburg eine Dauerausstellung zum Meißner Porzellan und beherbergt Teile der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Sehenswert ist vor allem die besondere Architektur der Burg. Dazu zählen die sogenannten Zellengewölbe, die vom Spiel mit Licht und Schatten leben und der „Große Wendelstein“, ein Treppenturm, der zu den Meisterwerken der Baukunst zählt. Neben den Ausstellungen finden auf der Albrechtsburg auch Veranstaltungen wie Konzerte oder Mittelalterfeste statt. Das burgeigene Café lädt zum Verweilen ein.



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